Anträge zum Arbeitslosengeld-1

 



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1.) Arbeitslosmeldung [online]

2.) Antrag [online]

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 Anträge zum Arbeitslosengeld-2 
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Antrag [HA]
Weiterbewilligung
[WBA]
Veränderungen
Unterkunft
[KDU]
Einkommen
[EK]
Einkommen[Selbständig]
[EKS]
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div. Vorlagen
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Arbeitsbescheinigung
Vermieterbescheinigung
Wohnungs-An/Ummeldung

 

Rechtsgrundlage

Sozialgesetzbuch SGB1

Voraussetzungen

Dauer des Anspruches ALG1-Anspruchsdauer

Personen, die nach dem 1. Februar 2006 arbeitslos sind, bekommen für einen Zeitraum von maximal 12 Monaten Arbeitslosengeld. Personen über 55 Jahre erhalten bis maximal 18 Monate Arbeitslosengeld.
Hinweis:
Wer 55 Jahre alt ist, hat länger Anspruch auf Arbeitslosengeld I. Auch für 58-Jährige, die ihren Job verlieren, giebt entsprechende „geburtstagsscharfe“ Regelungen bei der Arbeitslosenversicherung.Wer einige Tage zu früh Arbeitslosengeld I beantragt, bekommt unter Umständen einige Monate weniger Arbeitslosengeld – und umgekehrt. Wenn es für einen Arbeitslosen aufgrund seines Lebensalters günstiger ist, nicht zum Zeitpunkt der tatsächlich einsetzenden Arbeitslosigkeit, sondern erst später Arbeitslosengeld I zu beantragen, so ist dies möglich und rechtens. Über die eventuellen Vorteile eines solchen späteren Antrags muss die Arbeitsagentur den Antragsteller unaufgefordert aufklären. Dies gehört zu ihren gesetzlichen Beratungspflichten!

Höhe des Anspruches

Das Arbeitslosengeld beträgt 60 Prozent des pauschalierten letzten Nettogehaltes.
Bei Arbeitssuchenden mit Kind beträgt das Arbeitslosengeld 67 Prozent des pauschalierten letzten Nettogehaltes.

Rechtsgrundlage

Sozialgesetzbuch SGB2 und SGB3

Voraussetzungen

Arbeitslosengeld II bekommen Arbeitssuchende, nachdem ihr Anspruch auf das Arbeitslosengeld I abgelaufen ist. Anspruch auf Arbeitslosengeld II haben alle erwerbsfähigen, hilfsbedürftigen Personen im Alter von 15 bis unter 65(67) Jahren sowie die zum gemeinsamen Haushalt gehörenden Personen (Ehe- bzw. Lebenspartner, Kinder).

Höhe des Anspruches

432 - Regelsatz für alle Bundesländer

Bei (Ehe-)Partnern sowie unverheirateten Arbeitssuchenden mit einem festen Lebenspartner beträgt der Satz 90 Prozent des doppelten Regelsatzes.
Für jedes Kind unter 14 Jahren gibt es zusätzlich 60 Prozent des Regelsatzes, für Kinder ab 14 Jahren 80 Prozent.

Kosten für Unterkunft

Zusätzlich zum ALG II besteht der Anspruch auf die Kostenerstattung für Unterkunft und Heizung. Es werden die tatsächlichen, angemessenen Kosten erstattet:
  Die Höhe ist an den Mietspiegel gekoppelt/dynamisiert. Fallen die Kosten für die Unterkunft (Bruttokaltmiete plus Heizkosten) deutlich zu hoch aus, wird in der Regel eine Selbstbeteiligung oder der Umzug verlangt.

Beiträge zur Sozialversicherung

Die Kosten für die Krankenversicherung und Pflegeversicherung werden von der Arbeitsagentur oder dem Sozialamt getragen.
Es wird auch ein Mindestbeitrag in die Rentenversicherung eingezahlt. Dadurch werden aber nur geringe zusätzliche Rentenansprüche erworben.

Anrechnung des Arbeitseinkommens

Das Arbeitseinkommen des ALG-II Beziehers und der mit ihm zusammen lebenden Familienmitglieder wird nicht in voller Höhe auf die Ansprüche angerechnet.

Nicht angerechnet werden:

Pkw

Erwerbsfähige ALG II Bezieher dürfen einen angemessenen Pkw besitzen.
Ein Pkw mit einem aktuellen Verkaufswert von unter 5.000 € ist angemessen.

Grundbesitz

Immobilien sind erlaubt, sofern diese selbst genutzt werden und angemessen sind.
Bei einer Eigentums-Wohnung darf die Wohnfläche von 120 qm nicht überschritten werden. Bei einem Haus liegt die Grenze bei 130 qm Wohnfläche.

Barvermögen

Folgendes Barvermögen dürfen Bezieher vom ALG II haben: Vor dem 01.01.1948 geborene Personen haben einen Freibetrag von 520 € je Lebensjahr, maximal 33.800 €.

Übersteigen die Ersparnisse die oben genannten Freibeträge, so wird das ALG II so lange zurückgehalten, bis die Ersparnisse soweit aufgebraucht sind, dass die Freigrenzen nicht überschritten werden.